Was noch wie Zukunftsmusik klingt, ist für viele Haushalte schon längst Realität: Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird das Haus mit eigenem Sonnenstrom versorgt. Über die Wallbox wird das E-Auto geladen und die Wärmepumpe macht aus einem Teil Strom drei und mehr Teile Wärme, gleichzeitig wird noch der Batteriespeicher für die Abend- und Nachtstunden gefüllt. Wenn dann noch etwas übrig sein sollte, geht der Überschuss ins öffentliche Netz. Weil sich aber ein Energiemanagementsystem darum kümmert, dass alle Verbraucher optimal bedient werden, wird im Idealfall das Stromnetz kaum noch belastet. 

So kann sie tatsächlich aussehen, die „schöne neue Energiewelt“. Von ihren Möglichkeiten berichtet der Vortrag „Alles wird Strom! Smart Home und Elektrifizierung im Privathaushalt“ am 12. Mai in der Alten Synagoge Kitzingen.

Elektrifizierung und Digitalisierung ermöglichen heute einen Grad an Selbstversorgung, der noch vor wenigen Jahren fast undenkbar erschien. Referent Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Oberfranken ist selbst begeisterter SmartHome-Nutzer, weiß aber auch um die Grenzen der Technologie. In dem Vortrag zeigt er, welche Chancen „SmartHome“- und die „SmartMeter“-Technologien heute bieten, was die Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Mobilität für Privathaushalte bringt und welche Rolle die eigene Stromerzeugung auf dem Dach spielen kann.

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 12.05.2026, 19.00-21.00 Uhr
Wo: Alte Synagoge Kitzingen, Landwehrstraße 1

Autor / Autorin: KL · Foto: ©sakulich-pixabay.com

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